Digitale Krankmeldung

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auf gelbem Papier hat ausgedient. Seit 2022 ersetzt ein elektronisches Meldeverfahren die Papierform.

Stattdessen bekommen Arbeitgeber die für die Entgeltfortzahlung notwendigen Daten elektronisch von der jeweiligen Krankenkasse übermittelt. Dazu zählen zum Beispiel Beginn und Ende der Arbeitsunfähigkeit.

Für den Arbeitnehmer ist das eine echte Erleichterung. Denn er muss nicht mehr dafür sorgen, dass die AU-Bescheinigung in Papierform rechtzeitig beim Arbeitgeber eingeht. Wer krank im Bett liegt, hat andere Sorgen, als den „gelben Zettel“ per Post zu versenden.

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So funktioniert's:

1. Feststellung

Der Arzt stellt die Arbeitsunfähigkeit beim Arbeitnehmer fest. Er übermittelt die Daten direkt an die zuständige Krankenkasse.

2. Übermittlung

Nach Eingang der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) erstellt die Krankenkasse eine Meldung für den Arbeitgeber.

3. Abruf

Die eAUs werden von uns abgerufen und die Krankheitszeiten werden automatisch in den Kalender des Arbeitnehmers importiert.